Mein Auftrag: Leben retten!

"Die Plasmaspende liegt mir, Captain Plasma, nicht ohne Grund so sehr am Herzen. Denn auch ich teile ein Schicksal, dass mich auf besondere Weise mit unserem Auftrag verbindet: Schon als Kind litt auch ich unter einer sehr seltenen Erkrankung und war auf Blutplasmaspende und fremdes Plasma angewiesen. Kein Wunder also, dass ich mich dazu entschloss, selber Forscher zu werden. So wollte ich Kindern wie mir das Leben erleichtern und sie vor meinem schweren Schicksal bewahren.

Bei einem riskanten Selbstversuch in meinem Labor geschah dann das Wunder, das mein Leben veränderte und ich wurde der Mann, der ich heute bin: Captain Plasma. Durch mein verändertes Blutplasma besitze ich nun unendliche Selbstheilungskräfte und übermenschliche Kraft.

Ich wünsche mir, dass auch Du Teil meines Helden-Teams wirst. Hilf mir dabei, Menschen zu retten und ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Jede einzelne Blutplasmaspende zählt.

Ich zähle auf Dich!"




Nur als Team können wir gewinnen!

Mit seinem Engagement für die Blutplasmaspende sorgt Superheld Captain Plasma derzeit landesweit für Furore und bewirkt ein deutlich angestiegenes Spendeverhalten. Zeit für ein Interview mit dem freundlichen Lebensretter.

Helden News: Captain Plasma, wie kommt es, dass Sie sich jetzt so eindringlich an die Öffentlichkeit wenden?

Captain Plasma: Wissen Sie, ich mache das ja schon einige Zeit im Verborgenen – aber jetzt war es Zeit, an die Öffentlichkeit zu gehen und meine Kräfte für die Plasmaspende einzusetzen. Wir brauchen einfach mehr Spender, um die Versorgung mit Blutplasma gewährleisten zu können. Vergessen Sie nicht: Viele erkrankte Menschen sind auf uns angewiesen.

Helden News: Waren Sie nicht auch in der gleichen Situation?

Captain Plasma: In der Tat. Als Kind litt ich an einer sehr seltenen Erkrankung, die mich praktisch wehrlos gegen die verschiedensten Umwelteinflüsse machte. Ich konnte im Grunde gar nicht das Haus verlassen. Erst mit der Entwicklung eines Blutplasma-Präparates änderte sich mein Leben von Grund auf. Ich habe dann später als Wissenschaftler natürlich nach Lösungen zur Heilung dieser Krankheiten gesucht.

Helden News: Ist dabei nicht auch dieses Wunder geschehen?

Captain Plasma: Ja, das ist korrekt. Es war ein etwas unvorsichtiger Selbstversuch, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Seitdem habe ich unendliche Selbstheilungskräfte und eben diese enorme Power. Ein Grund mehr, warum ich meine Kräfte in den Dienst dieser großen Idee investiere. Ich fühle ich mich regelrecht dafür verantwortlich, dass die Versorgung mit Blutplasma gewährleistet bleibt. Wahrscheinlich deshalb, weil ein Heldenkollege mir einmal sagte, dass große Kraft mit großer Verantwortung einhergeht.

Helden News: Was können die Menschen denn tun, um zu helfen?

Captain Plasma: Es müssen noch viel mehr Menschen zur Spende kommen. Es ist im Grunde so einfach. Viele potenzielle Spender wissen gar nicht, dass eine Plasmaspende für den Spender nicht wesentlich aufwändiger ist als eine ganz normale Blutspende – mit dem entscheidenden Unterschied, dass bis zu 45 Spenden pro Jahr möglich sind.

"Ganz einfach - es müssen noch viel mehr Menschen zur Spenden kommen"

Zusätzlich gibt es noch einen kostenlosen Gesundheits-Check, Snacks, Getränke und sogar eine Aufwandsentschädigung. Es dauert auch in der Regel nicht länger als eine Stunde. Wir haben viele Spender, die zweimal die Woche kommen – das sind für mich wirkliche Helden. Mir fällt also beim besten Willen kein Grund ein, es nicht zu tun. Und womit kann man sich sonst so einfach als Held fühlen?

Helden News: Warum investieren Sie Ihre Zeit und Mühe eigentlich nicht in die Forschung, um Spenden möglicherweise überflüssig zu machen?

Captain Plasma: Nun, es ist ja nicht so, als wären wir da untätig. Schon alleine, um auf die Fragen von vorwitzigen Reportern vorbereitet zu sein. Allerdings können weder Blut noch Plasma bisher künstlich hergestellt werden. Somit bleiben viele Menschen nach wie vor auf gesunde Spender angewiesen. Gerade Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen können wir so ein weitgehend normales Leben ermöglichen.

Helden News: Das klingt wirklich ehrenhaft.

Captain Plasma: Ich sehe das eher als Teamarbeit mit vielen wertvollen Teammitgliedern. Sowohl die Mitarbeiter im Spendenzentrum als auch die Spender leisten wirklich Großartiges. Ich bin da im Grunde nur der Kerl im bunten Anzug.

Helden News: Sind Sie da nicht etwas zu bescheiden?

Captain Plasma: Sicher – aber Bescheidenheit gehört nun mal zum Heldenkodex. Keine große Sache.

Helden News: Vielen Dank für das offene Interview!